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Im Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeld-Wildenburg zu Schönstein an der Sieg, ist unter der Regest Nr. 675 vom 14.Februar 1493 folgendes niedergeschrieben: "Schultheiß Johann Kruse sowie die Schöffen Hen von Schmallenberg, Specht Godert von Gerndorf, Peter Gerendorf, Peter Katzwinkel".
Hier sind die Grundlagen des Ortes Katzwinkel zu erkennen, da zu dieser Zeit schon zwei Lehns Höfe in Katzwinkel vorhanden waren, die von den Pächtern mit dem Namen "Katzwinkel" bewirtschaftet wurden. In den Regesten des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg ist zu lesen: "
Anno 1505.Dezember den 19 unter der Reg.Nr.801 ist nachstehendes aufgeführt:
Godert von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg, belehnt der Appel von Katzwinkel mit dem von seinem Vater Peter herrührenden Teil zu Katzwinkel einschließlich Zubehör, der von der Herrschaft Wildenburg zu Lehen geht, unbeschadet seiner, der Herrschaft Wildenburg und Dritter Rechte. Appel hat die üblichen Lehnpflichten zu erfüllen."
Weitere Darstellungen finden sich in dem Urkundenarchiv von 1505 im Dezember am 19/20. Sie bestätigen das Alter des Ortes.
So waren in Katzwinkel zwei Höfe vorhanden, die beide von dem Clan der Katzwinkeler bewirtschaftet wurden. Es steht geschrieben, das Godert von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg, den Poppel von Katzwinkel, mit dem von seinem Vorfahren Arnt herrührenden Teil zu Katzwinkel einschließlich Zubehör, belehnt. An Hand einer der ältesten Eintragung, Schrift von 1430 ein Verzeichnis von Testamenten aus der Zeit 1426 -1429 in dem schon Arnt von Katzwinkel erwähnt wurde. (Kopie aus dem Landes Archiv Wiesbaden laut Gensicke liegt vor).
Im Ort Katzwinkel ist noch ein gut erhaltenes Gebäude aus dieser Zeit zu sehen. Über dieses damalige "Gräfliche Hatzfeldchen Hofgutes" Katzwinkel Anno 1843 liegt noch ein Original Pachtvertrag vor, wo der Ackersmann Gerhard Diesershagen belehnt wurde.
Elkhausen dagegen war eine längere Zeit nur mit einem Hof besiedelt. In den Regesten vom 24.03.1557 heißt es : "Johann von Hatzfeld-Wildenburg belehnt Johann von Elkhausen (Elkhuisen) mit dem Hof zu Elkhausen". Die Entwicklung der heute beiden größten Dörfer in der Gemeinde, Katzwinkel und Elkhausen, von Höfen zum Dorf begann etwa ab 1750.
So ist zu lesen, das die Grube "Radwald" mit eine der ältesten Grube in unserem Bezirk gewesen ist. (zu lesen in einer Berg - und Hüttenordnung von 1480). Im Jahre 1905 stieß man bei Schürfarbeiten in Alsenthal bei der Grube Radwald durch Zufall auf unter 2m Erdreich tief vergrabenen Überreste eines oberschächtigen Wasserrades. Es handelte sich um ein Antriebsrad aus dieser Zeit, das zur im Tal gelegenen Hütte gehörte.
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