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Die erste Besiedlung in unserer Gemeinde findet die ihre Erwähnung im Jahre 1330 mit dem Hof "Linden". Anno 1410 wurde in dem Bröhltal schon eine Mühle mit dem Namen "Mühlental" belehnt. Die meisten Höfe jedoch stammen aus der großen Rodungszeit 1400 - 1600. Um die 30 Höfe welche heute noch zum Teil bewirtschaftet bzw. bewohnt werden, bildeten die erste Besiedlung unserer Heimat. Sie waren Pacht- oder Lehnhöfe der Herrschaft Hatzfeld.
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| Der heute noch bewirtschaftete Bauernhof "Bomberg" aus der Zeit um 1533 in Katzwinkel. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1999. |
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Die Höfe wurden belastet mit Abgaben in Form von Naturalien und Dienstleistungen, später in Form von Geldpachten, blieben in ihrer Erwerbsstruktur über Jahrhunderte fast unverändert. Erst durch die Bodenreform im Jahre 1951 entstand eine Änderung. Pachtverträge, die über eine Dauer von sieben Jahren gültig waren, konnten nun nach Ablauf der Vertragsfrist verlängert werden. So war es möglich, dass ein Hof über mehrere Generationen in den Händen einer Familie blieb. Trotzdem fehlte die über Generationen gewachsene Bindung an den Hof, wie es sonst beim direkten Eigentum der Fall ist.
Dadurch ist auch erklärbar, dass es kaum Aufzeichnungen geschichtlicher, besonders familiengeschichtlicher Art bei den Pächtern der Höfe gab. Lediglich das Urkundenarchiv der Fürsten von Hatzfeldt Wildenburg als Eigentümer zu der damaligen Zeit, gibt ein wenig Aufschluss über Ursprung und Geschichte der Höfe. Das Gemeindegebiet in seiner Größe von ca. 1600 ha, reicht von seinem nördlichsten und gleichzeitig höchstgelegensten Punkt bei der Neustockschlade 376m ü. NN bis nach Niedergüdeln mit 185 m ü. NN.
Im Osten gilt der Hof Altenweiher als Gemeindegrenze und im Westen der Wipperbach. In diesem großflächigen Gebiet mit Einzelhof Besiedlung gab es ursprünglich zwei Ausnahmen, mit je zwei Höfen in Unter - Katzwinkel und in Nochen.
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